Mit Eva Mattes, Angela Winkler, Uwe Bohm, Gerhard Garbers, Christian Redl u.a.
von Joseph Kesselring
Regie: Ulrich Waller
23. November bis 09. Dezember
14. bis 19. Dezember
Beginn:
jeweils 20.00 Uhr
Mit: Uwe
Bohm, Gerhard Garbers, Niels Hansen, Timo Klein, Knut Koch, Eva Mattes, George Meyer-Goll, Christian Redl, Stefanie Stappenbeck, Oliver Urbanski und Angela Winkler
Die beiden alten Damen Abby und Martha haben es sich zur
Lebensaufgabe gemacht, einsame Herren von ihrem „Leiden“ zu befreien. Auf
makabre Weise befördern sie sie ins Jenseits. Turbulent werden die Ereignisse,
als ihr Neffe Mortimer hinter ihr Geheimnis kommt. Als dann auch noch Jonathan,
der zweite Neffe, samt Kompagnon und Leiche im Schlepptau, auftaucht, ist die
Verwirrung komplett. Tanten und Jonathan wetteifern um die meisten Leichen,
während Mortimer Schlimmeres zu verhindern versucht.
Die skurrile Kriminalgroteske um die zwei schwarzen Witwen, die
ohne jedes Schuldgefühl ein Dutzend Männer morden, war zu Anfang der vierziger
Jahre ein Hit am New Yorker Broadway und bald darauf als Film ein Welterfolg.
Joseph Kesselrings Komödie spielt nicht nur erfolgreich mit verschiedensten
Genres, sie zeigt auch das angeblich so moralische und ordentliche Bürgertum am
morbiden Abgrund seines Wahnwitzes.
Dieser Klassiker des
Unterhaltungstheaters ist getränkt von angelsächsisch schwarzem Humor. Nichts
erscheint mehr unmöglich in einer völlig aus den Fugen geratenen Welt.
Wirklichkeit und Fiktion gehen durcheinander. Das Phantastische, die Anarchie
und die Exzesse des Bösen überwuchern die Realität und kommen wahrhaftiger
daher als eine neurotische Ordnung.„Arsen und Spitzenhäubchen“ ist oft als seichte Boulevard-Komödie
missverstanden worden. Vor dem Hintergrund des 2. Weltkriegs bekommen
Kesselrings Figuren eine aber existenzielle Schärfe.
Das Stück ist eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen
Recklinghausen, wo die Theaterstars Eva Mattes und Angela Winkler als Abby und
Martha, Uwe Bohm als Mortimer, Christian Redl als Jonathan, George-Meyer-Goll
als Dr. Einstein und Gerhard Garbers als Teddy vom Publikum gefeiert wurde.
Eine Koproduktion mit "Ruhrfestspiele Recklinghausen"